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Fehlerkultur bei PharmaKorell: zweiter Workshop zur respektvollen Kommunikation in herausfordernden Situationen

Wir setzen uns im Rahmen regelmäßiger interner Workshops mit unseren sechs Firmenwerten Professionalität, Kooperation, Verantwortung, Vertrauen, Respekt und Wertschätzung auseinander. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Bedeutung diese Werte für die tägliche Zusammenarbeit haben – innerhalb standortübergreifender Teams ebenso wie in der Zusammenarbeit mit Kunden.

Im Verlauf dieser Workshops wurde deutlich, dass das Thema Fehlerkultur in besonderer Weise mit allen sechs Werten verknüpft ist.

Gerade im GMP- und GDP-Umfeld hat dieses Thema eine hohe praktische Relevanz. Die Arbeit in diesem Bereich ist durch regulatorische Anforderungen, definierte Standards und festgelegte Prozesse geprägt. Abweichungen können Auswirkungen auf Produktqualität, Patientensicherheit und die Reputation des Unternehmens haben. Entsprechend ist es erforderlich, Fehler bestmöglich zu vermeiden und zugleich einen professionellen Umgang mit ihnen sicherzustellen.

Da sich menschliches Arbeiten auch in gut organisierten Systemen nicht vollständig fehlerfrei gestalten lässt, ist neben Prävention auch die Art des Umgangs mit Fehlern entscheidend.

Zur Fehlervermeidung bei PharmaKorell tragen insbesondere klare Prozesse, eindeutige Verantwortlichkeiten, ein gut organisiertes Qualitätsmanagement und ein vertrauensvolles Miteinander bei.

Eine belastbare Fehlerkultur beginnt dort, wo Fehler trotz präventiver Maßnahmen auftreten. Für PharmaKorell bedeutet eine gute Fehlerkultur deshalb, Fehler als Ausgangspunkt für Lernen und Verbesserung zu nutzen. Das setzt voraus, dass über Fehler offen, sachlich, lösungsorientiert und auf Augenhöhe gesprochen werden kann. Dabei sind sowohl die Sachebene als auch die Beziehungsebene in der Kommunikation relevant.

Um diesen Zusammenhang systematisch zu bearbeiten, fanden zwei aufeinander aufbauende Workshops statt, die Dr. Cora Büttner gemeinsam mit einer externen Firma vorbereitet hat. Während der erste Workshop extern moderiert wurde, brachte sich Cora im zweiten Workshop als Co-Moderatorin aktiv in die Leitung ein.

Erster Workshop

Während des ersten Workshops im letzten Jahr wurden aus allen Arbeitsbereichen von PharmaKorell die drei häufigsten Fehler des Arbeitsalltags gesammelt. Anschließend wurden diese Fehler Kategorien zugeordnet und anhand der im Qualitätssystem verankerten Risikoklassen bewertet. In die Bewertung flossen sowohl die Schwere der möglichen Auswirkungen als auch die Häufigkeit des Auftretens ein.

Im Nachgang wurde geprüft, ob für die identifizierten Top-3-Fehler der einzelnen Bereiche zusätzliche Maßnahmen zur Fehlervermeidung etabliert werden sollen. Das Vorgehen orientierte sich bewusst an einem strukturierten Umgang mit Fehlern, wie er im GMP-System verankert ist.

Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Workshops war die Kommunikation über Fehler. Gerade in diesem Kontext zeigt sich, dass sachliche Analyse und zwischenmenschliche Interaktion nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.

Zweiter Workshop

Vor kurzem wurde das Thema im Rahmen eines zweiten Workshops weiter vertieft. Der Schwerpunkt wurde dabei von der Kommunikation über Fehler auf respektvolle Kommunikation in herausfordernden Situationen erweitert. Der Fokus war hierbei auf Klarheit, Selbststeuerung und gegenseitigen Respekt gelegt. 

Der Workshop knüpfte an die bereits zuvor bearbeiteten vier Botschaften einer Nachricht nach Friedemann Schulz von Thun an. Schulz von Thun ist ein deutscher Kommunikationspsychologe, der ein Kommunikationsmodell entwickelt hat, nach dem jede Nachricht mehrere Ebenen enthält: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet, dass Gesprächspartner einander mit gleichem Respekt begegnen und sich ungeachtet von Funktion oder Situation als gleichwertig behandeln. Für den Umgang mit Fehlern ist dies besonders relevant, weil sachliche Klärung nur dann gut gelingt, wenn Überlegenheit oder Unterordnung die Kommunikation nicht dominieren.

Transfer in den Arbeitsalltag

Ein zentrales Thema des Workshops war die Frage, wie sich die erarbeiteten Inhalte in die Praxis übertragen lassen und wie die firmeneigene Kommunikation in kritischen Situationen sowie die Fehlerkultur weiterentwickelt werden können.

Zum Abschluss formulierte jedes Teammitglied im Rahmen eines Gallery Walks einen persönlichen zukünftigen Beitrag zu gelingender Kommunikation.

Darüber hinaus ist vorgesehen, sich in den Jour Fixes im Rahmen der Session „Highlights“ regelmäßig über die Erweiterung von Erfahrungen und aus Fehlern entstandene Verbesserungen auszutauschen. Auch gegenseitiges Feedback zur eigenen Kommunikationsweise ist ausdrücklich willkommen.

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Swiss Biotech Day in Basel: Viele Gespräche an der Schnittstelle von präklinischer Phase und klinischer Entwicklung 

Beim diesjährigen Swiss Biotech Day in Basel wurde PharmaKorell durch Dr. Konrad Dreizler vertreten.

Neben der Generalversammlung der Swiss Biotech Association, an der Konrad für PharmaKorell teilgenommen und abgestimmt hat, standen vor allem wissenschaftlicher Austausch, Marktgespräche und neue Kontakte im Fokus.

Besonders spannend war der Einblick in die breite Landschaft junger Biotech-Unternehmen: Viele befinden sich noch in der präklinischen Phase und bereiten den Übergang in die klinische Entwicklung vor. Genau in dieser Phase entstehen oft zentrale Fragen rund um GMP-Strukturen, regulatorische Anforderungen, Qualified Persons und die praktische Organisation klinischer Studienprozesse.

Konrad hat vor Ort viele Visitenkarten ausgetauscht, mehrere Vorträge besucht und systematisch Gespräche mit Biotech-Unternehmen, Testlaboren und CMOs geführt. Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig belastbare Partnerstrukturen werden, sobald Projekte aus der frühen Forschung in die klinische Anwendung übergehen.

Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von FoRx Therapeutics, einem unserer Kunden. FoRx arbeitet an präzisionsonkologischen Therapien im Bereich DNA Replication Stress und präsentierte beim Swiss Biotech Day aktuelle Entwicklungen und Perspektiven.

Auch die Internationalität der Veranstaltung war deutlich spürbar, unter anderem durch Delegationen aus verschiedenen Ländern. Besonders interessant war dabei der Blick auf weit entfernte innovative Länder wie Australien und die Frage, welche Anforderungen und Unterstützungsstrukturen dort für den Export und die klinische Entwicklung und Zulassung relevant sind.

Wir nehmen aus Basel viele fachliche Impulse, neue Kontakte und ein gutes Gefühl für die aktuellen Bedürfnisse der Biotech-Community mit.

Vielen Dank an die Swiss Biotech Association für die Organisation und an alle Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner für den offenen Austausch.

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Starke Synergien auf der diesjährigen Making Pharmaceuticals Messe in Großbritannien

Ein herzlicher Dank geht an Normec Synergy Health, an Making Pharmaceuticals sowie an alle, die wir im Rahmen der Veranstaltung kennenlernen durften.

Die Zeit am Stand war gut investiert, mit einem konstanten Fluss wertvoller Gespräche über beide Tage hinweg. Es war zudem erfreulich zu sehen, dass die Messe im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist und weiter expandieren wird. Die nächste Ausgabe findet in Birmingham statt.

Besonders schön war es, in den Gesprächen mit potenziellen Kunden zu erleben, wie gut sich die Dienstleistungen von Normec Synergy Health und PharmaKorell ergänzen. In mehreren Gesprächen konnten wir ein gemeinsames Leistungsangebot für Kunden präsentieren, die sich in einem komplexen regulatorischen und operativen Umfeld bewegen.

Während PharmaKorell im Zuge des Rebrandings innerhalb der Normec Group derzeit den Schritt von Blau zu Orange vollzieht, lag unser Fokus bei Making Pharmaceuticals auf den starken Service-Synergien, die wir bereits heute gemeinsam anbieten können.

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PharmaKorell erneut von kununu ausgezeichnet - mit starker Bewertung in zentralen Arbeitgeberdimensionen

PharmaKorell wurde 2026 erneut von kununu ausgezeichnet. Zusätzlich zur wiederholten Auszeichnung als Top Company erhielt das Unternehmen in diesem Jahr gleich zwei weitere Anerkennungen: das Top Rated-Siegel Gehaltszufriedenheit (zweites Jahr in Folge) sowie das neu eingeführte Top Rated-Siegel Familienfreundlichkeit. Alle kununu Siegel beruhen auf authentischen Bewertungen von Mitarbeitenden und werden jeweils nur an rund 3 % der Arbeitgeber auf kununu vergeben. Besonders erfreulich ist, dass sich diese Anerkennung auch in den Bewertungsdetails widerspiegelt: 94 % der Mitarbeitenden sind mit ihrem Gehalt zufrieden, und im Bereich Gehalt & Sozialleistungen erreicht PharmaKorell 4,4 von 5 Punkten.

Auch der Gesamtblick auf die Arbeitgeberbewertung zeichnet ein starkes Bild. Seit 2023 wurde PharmaKorell von 16 Mitarbeitenden mit durchschnittlich 4,5 von 5 Punkten bewertet. Damit liegt das Unternehmen deutlich über dem Branchendurchschnitt in Beratung/Consulting, der bei 3,9 Punkten liegt. Besonders positiv bewertet wurden die Bereiche Vielfalt mit 4,8 Punkten sowie Karriere & Gehalt und Unternehmenskultur mit jeweils 4,5 Punkten. Auch die Arbeitsumgebung wurde mit 4,4 Punkten sehr gut bewertet.

Diese Ergebnisse sind aus Unternehmenssicht besonders wertvoll, weil sie mehrere relevante Aspekte des Arbeitsalltags zugleich abbilden. Sie zeigen, dass Mitarbeitende PharmaKorell nicht nur als fachlich anspruchsvolles Umfeld erleben, sondern auch als Arbeitgeber, bei dem Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und ein tragfähiges Miteinander im Alltag spürbar sind. Gerade in einem spezialisierten Umfeld wie der Pharma- und Life-Sciences-Branche ist dies ein wichtiger Faktor, um qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu gewinnen und zu halten.

Dass PharmaKorell über mehrere Jahre hinweg wiederholt ausgezeichnet wurde, verleiht dieser Entwicklung zusätzlich Gewicht. Kontinuität in der positiven Wahrnehmung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch Strukturen und Verhaltensweisen, die sich im Arbeitsalltag bewähren. Die aktuellen Auszeichnungen und Bewertungskennzahlen machen genau das sichtbar.

PharmaKorell bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, die mit ihrem Feedback zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Solche Rückmeldungen sind nicht nur eine wertvolle Bestätigung, sondern auch ein wichtiger Impuls, um die eigene Unternehmenskultur kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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Making Pharmaceuticals 2026: PharmaKorell vor Ort in Coventry mit Fokus auf KI in der Pharmabranche

Dr. Ulrich Korell, Managing Director und Gründer von PharmaKorell, wird unser Unternehmen bei der diesjährigen Making Pharmaceuticals Messe in Coventry repräsentieren.

Nachdem wir die Veranstaltung im vergangenen Jahr als Besucher kennengelernt haben, sind wir in diesem Jahr mit eigenem Stand vor Ort. Sie finden uns an Stand 306, gemeinsam mit unserer Normec Schwesterfirma Synergy Health.

Ein besonderer Schwerpunkt unseres diesjährigen Messebesuchs liegt auf Künstliche Intelligenz  in der Pharmabranche. Besonders interessieren uns folgende Programmpunkte: 

21.04.2026, 12.45
AI in Pharma: Navigating Innovation and Regulation Together
Moderiert von Dr Andrew King, mit Kevin Bailey (MHRA), Adam McLennan (AstraZeneca), Martin Lush (Martin Lush Consulting / HelpmeGMP)

21.04.2026, 15.30
ISPE Panel Discussion: ISPE COP Updates (Pharma 4.0, GAMP & CQV): Industry Hot Topics and Trends Discussion
Mit Nicholas Kesterton, Mohammed Ahmed, Dr Siegfried Schmitt, Karolina Woodford und ISPE

22.04.2026, 09.15
AI for the WDA(H): Strengthening GDP Compliance and Operational Efficiency
Mit Lori Laing, Reckitt

Für britische Pharmahersteller übernehmen wir die Einfuhr britischer Arzneimittel in die EU sowie die EU-QP-Freigabe für die Vermarktung oder für klinische Prüfungen. Auf Wunsch kümmern wir uns auch um Verzollung und Distribution. So ist die EU-Außengrenze für britische Hersteller kein Wettbewerbsnachteil mehr. Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch in Coventry.

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Treffen Sie Normec Synergy Health & PharmaKorell auf der Making Pharmaceuticals 2026 – Stand 306

Treffen Sie Normec Synergy Health und PharmaKorell am Stand 306 auf der Making Pharmaceuticals Messe in Coventry vom 21.–22. April 2026 - zwei spezialisierte Unternehmen innerhalb der Normec Gruppe. Unser Geschäftsführer und Gründer Dr. Ulrich Korell freut sich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

Als deutsches Pharma-Beratungsunternehmen unterstützen wir seit 2007 weltweit mehr als 200 Pharma- und Biotech-Unternehmen in über 30 Ländern – mit einem Team von über 25 Fachleuten.

Für britische Pharmahersteller übernehmen wir die Einfuhr britischer Arzneimittel in die EU sowie die EU-QP-Freigabe für die Vermarktung oder für klinische Prüfungen. Auf Wunsch kümmern wir uns auch um Verzollung und Distribution. So wird die EU-Außengrenze für britische Hersteller kein Wettbewerbsnachteil mehr.

Für Terminvereinbarungen senden Sie uns bitte eine Nachricht per E-Mail an info@pharmakorell.com.

Dr Stefanie Schmidt PharmaKorell

Neue Perspektiven im Team: Dr. Stefanie Schmidt im Gespräch

Dr. Stefanie Schmidt ist seit Dezember 2025 Teil von PharmaKorell und verstärkt unser Team in München als Senior Consultant. Mit Stationen in der akademischen Forschung, der öffentlichen Apotheke, der industriellen Arzneimittelherstellung sowie Führungsaufgaben im Qualitätsbereich einer CDMO bringt sie eine grosse Breite an Perspektiven mit und kombiniert wissenschaftliche Tiefe mit pragmatischem GMP-Alltag.

Um sie und ihre Arbeitsweise besser kennenzulernen, haben wir Dr. Schmidt einige Fragen gestellt: Was hilft wirklich bei Entscheidungen unter Druck? Welche Prozessverbesserung wird oft unterschätzt, obwohl sie fast immer wirkt? Und welche Grundsätze sind als QP selbst in Engpasssituationen nicht verhandelbar?


Dein beruflicher Weg reicht von der akademischen Forschung über die öffentliche Apotheke bis hin zur industriellen Arzneimittelherstellung und Führungsaufgaben im Qualitätsbereich eines Auftragsherstellers (CDMO) und nun in die Beratung. Wie hat diese Breite deine Herangehensweise an Risikobewertung und Entscheidungsfindung unter Druck geprägt?

Die Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen hilft mir, je nach Situation flexibel zu priorisieren. In manchen Momenten zählt die strikte Regelkonformität, in anderen ein sehr praktisches Verständnis für Prozesse und ihre Grenzen. Gerade im GMP-Umfeld zeigt sich, wie wichtig es ist, Theorie und Realität zusammenzubringen und Graubereiche richtig einzuordnen.

Die Kombination aus wissenschaftlichem Hintergrund, operativer Erfahrung sowie regulatorischem Verständnis hilft mir heute, Risiken ganzheitlich zu bewerten und pragmatische und zugleich fachlich fundierte Entscheidungen zu treffen.


Welche System- oder Prozessverbesserung führt nahezu immer zu besseren Ergebnissen, wird aber dennoch häufig unterschätzt?

Eine oft unterschätzte, aber äusserst wirkungsvolle Verbesserung ist die systematische Einbindung der Mitarbeiter, die täglich mit den Prozessen arbeiten. Sie kennen Engpässe, Workarounds und Chancen und liefern die schnellsten „Quick Wins“. Wenn Mitarbeiter aktiv an der Verbesserung beteiligt sind, steigt die Bereitschaft, neue Lösungen mitzutragen und nachhaltig umzusetzen. Es fehlt jedoch häufig eine klare Methodik, um Erfahrungswissen systematisch zu erschliessen und in Verbesserungen zu überführen.


Welche mühsam erarbeitete Erkenntnis würdest du unbedingt weitergeben?

Eine wichtige Erkenntnis – auch wenn ich fürchte, dass sie niemandem wirklich Umwege erspart – ist, dass fachliche Kompetenz allein nicht ausreicht. Entscheidend ist die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen. Dieses Verantwortungsgefühl entwickelt sich nicht von selbst, sondern durch Übung, Reflexion und den offenen Umgang mit Fehlern – was nicht schwächt, sondern Professionalität zeigt und Vertrauen schafft.

Genauso wichtig ist es, Fragen zu stellen, statt aus Unsicherheit zu schweigen. Fragen verhindern Missverständnisse und beschleunigen echtes Lernen.

Wenn ich also etwas weitergeben möchte, dann: mutig entscheiden, neugierig fragen und offen aus Fehlern lernen.


Welche Arten von Kundenherausforderungen reizen dich in deiner neuen Rolle als Senior Consultant bei PharmaKorell am meisten und warum?

Mich reizen Kundenherausforderungen, bei denen ich meine bisherige Erfahrung aus der pharmazeutischen Lohnherstellung – insbesondere im Bereich steriler Arzneimittel – unmittelbar weitergeben und Kunden unterstützen kann.

Gleichzeitig freue ich mich auf Herausforderungen, die mich fachlich und methodisch wachsen lassen. Die Pharmawelt ist vielfältig und entwickelt sich rasant weiter. Die Möglichkeit, über meinen bisherigen fachlichen Tellerrand hinauszublicken, neue Themenfelder zu erschließen und unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen kennenzulernen, empfinde ich als besonders motivierend.

Am meisten begeistert mich letztlich die Mischung: ein bunter Blumenstrauß an Projekten, Strukturen und Fragestellungen. Diese Vielfalt macht für mich aktuell den Reiz der Rolle als Consultant aus.


In Zeiten von Engpässen kann der Druck steigen, Chargen besonders schnell freizugeben. Was sind für dich als QP die nicht verhandelbaren Punkte? Wo ziehst du die Grenze, unabhängig von den Umständen?

Die Rolle der QP wurde vom Gesetzgeber bewusst als letzte unabhängige Instanz zwischen Herstellung und Patient geschaffen und genau so verstehe ich sie auch. Arzneimittel sind ein besonderes Gut, und am Ende geht es immer um Menschen, die darauf vertrauen, dass wir unsere Verantwortung ernst nehmen. Die Grenze ziehe ich dort, wo die Sicherheit des Patienten nicht mehr zweifelsfrei gewährleistet ist. Wenn Unsicherheiten bestehen, wenn Daten fehlen oder wenn Risiken nicht abschließend bewertet wurden, kann und darf ich eine Charge nicht freigeben. Diese Entscheidung darf nicht durch Zeitdruck, wirtschaftliche Interessen oder externe Erwartungen beeinflusst werden.

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PharmaKorell 2026 Messeplanung

Als global tätige Beratungs -und Zertifizierungsfirma verfolgen wir laufend pharmazeutische Innovationen und Trends weltweit und vernetzen uns gerne innerhalb unserer Branche. In diesem Jahr werden wir u.a. an folgenden internationalen Veranstaltungen teilnehmen:

CPHI Europe | Milan | 6. - 8.10.2026

Festival of Biologics | Basel | 13. - 15.10. 2026

Swiss Biotech Day | Basel | 4. - 5.05.2026

Making Pharmaceuticals | Coventry | 21. - 22.04.2026

CPHI China | Shanghai | 16. - 18.06.2026

Bio International Convention | San Diego | 22. - 25.06.2026

Was steht auf Ihrem Messeplan für 2026? Wir sind immer offen für weitere Anregungen und freuen uns darauf, möglicherweise auch Sie bei dem einen oder anderen Event zu treffen.


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Fröhliche Festtage

Im Namen des gesamten PharmaKorell Teams wünschen wir allen, ob nah oder fern, fröhliche Festtage! Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr unsere Kunden dabei zu unterstützen, innovative Medikamente sicher auf den Markt zu bringen.

Vom 24.12. bis 06.01. sind wir nur eingeschränkt erreichbar. Bei dringenden Anliegen erreichen Sie uns zwischen den Feiertagen unter info@pharmakorell.com.

Claus-Jürgen nutzt als Erster unsere neue Sabbatical-Regelung

Premiere bei PharmaKorell: Dr. Claus-Jürgen Koch nutzt als Erster die neue Sabbatical-Regelung

Seit Kurzem haben unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich bei Bedarf eine längere Auszeit vom Berufsalltag zu nehmen. Diese Chance hat Dr. Claus-Jürgen Koch, der seit 2022 Teil von PharmaKorell am Standort München ist, gemeinsam mit seiner Familie genutzt. Direkt nach seiner Rückkehr haben wir ihn gefragt, wie er diese besondere Zeit erlebt hat.

Was hat Dich dazu bewegt, ein Sabbatical zu machen? Was war für Dich der wichtigste Auslöser, den Schritt tatsächlich zu wagen?
Für einige Zeit in eine andere Welt einzutauchen, ein anderes Land, die Menschen und deren Lebensweise kennenzulernen, hat mich schon immer fasziniert. Der reguläre Urlaub ist meist zu kurz, um Land und Leute besser kennenzulernen. Seit meiner frühen Schulzeit hatte ich zudem keinen längeren Zeitraum mehr für mich, über den regulären Urlaub hinaus, ohne schulische oder berufliche Verpflichtungen. Und ein längerer Auslandsaufenthalt, idealerweise noch verbunden mit einer beruflichen Pause, war schon immer ein Traum von mir gewesen. Dass PharmaKorell mir die Möglichkeit bietet, eine Auszeit vom Beruf zu nehmen und ich währenddessen sowohl Gehalt beziehe als auch vollumfänglich weiter versichert bin, war einer der ausschlaggebenden Gründe für das Sabbatical.

Zeitlich hat es auch gut zum schulischen Verlauf unserer Kinder gepasst, die beide die Grundschule besuchten. Und schließlich spielten natürlich auch finanzielle Überlegungen eine Rolle. Da wir seit Kurzem keine größeren finanziellen Verpflichtungen mehr hatten, konnten wir diesen Schritt auch finanziell gut wagen. Insbesondere auch, da ich nach der Rückkehr direkt wieder in meine frühere Tätigkeit einsteigen konnte.

Warum Australien: Gab es einen besonderen Grund oder Traum dahinter?
In der Tat: Wir haben Freunde, die vor drei Jahren nach Australien ausgewandert sind und die wir dort vor zwei Jahren bereits besucht haben. Da uns dieser einmonatige Urlaub damals sehr gut gefallen hat, fiel die Wahl auf Australien für unser Sabbatical nicht schwer. Australien hat eine tolle Natur, eine exotische und endemische Tierwelt und die Lebensweise der Menschen ist der unseren sehr ähnlich. Es ist ein sehr sicheres Land und bietet trotzdem eine Menge Abenteuer, wenn man will.


Das Set-up für unsere Reise war diesmal jedoch anders. Es war ja kein „einfacher“ Urlaub mehr, sondern ein längerer Aufenthalt, d. h. es mussten diverse Punkte im Vorfeld geklärt und organisiert werden. Wir haben zwei Kinder im Grundschulalter, die wir von der Schulpflicht befreien lassen mussten. Voraussetzung für die Befreiung war eine alternative Beschulung. Die Schule unserer Kinder hier am Ort hat unser Vorhaben glücklicherweise sehr unterstützt. Und mit der bilingualen „Deutschen Schule Melbourne“ haben wir für unsere Kinder eine tolle Schule gefunden, die ihnen aufgrund fehlender Sprachbarrieren und kleiner Klassen ein leichtes Einleben und Erleben ermöglicht hat. Danach mussten Unterkünfte in Melbourne organisiert und unser Zuhause in Deutschland für die Zeit unserer Abwesenheit versorgt werden, Flüge gebucht und Visa beantragt werden usw.


Und wie gesagt, unsere Arbeitgeber mussten dies ja ebenfalls genehmigen. Mein Arbeitgeber PharmaKorell hat sich dabei als ausgesprochen unkompliziert herausgestellt. Ich habe ein halbes Jahr Vollzeit gearbeitet, wodurch die anschließenden sechs Monate Sabbatical hereingearbeitet wurden, d. h. ich habe ein Jahr lang monatlich jeweils ein halbes reguläres Gehalt erhalten. Bei meiner Frau war es leider wesentlich komplizierter, was sie dann letztendlich dazu bewogen hat, ihre Anstellung zu kündigen, um sich dann im Anschluss an das Sabbatical neu zu orientieren.

Welche Erfahrungen haben Dich und Deine Familie in Australien am meisten geprägt?
Viel Zeit mit der Familie zu verbringen und füreinander Zeit zu haben, war besonders schön. Wir sind als Familie noch fester zusammengewachsen und haben gemerkt, dass wir uns aufeinander immer verlassen können. Alle Herausforderungen konnten wir gemeinsam gut meistern, was uns in Zukunft sicher zugutekommt.

Was wir auch sehr genossen haben, ist das lockere Lebensgefühl in Australien. Ich hatte den Eindruck, die Australier legen nicht so viel Wert auf Äußerlichkeiten und Statussymbole wie bei uns, z. B. auf Kleidung und Autos.

Gab es einen Moment, der Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ja, wir waren ja die letzten zwei Wochen noch mit einem Camper im Outback unterwegs und dabei hat mich diese unglaubliche Weite und Stille sehr beeindruckt. Du steigst aus dem Auto und hörst nur noch den Wind und sonst einfach nichts. So etwas gibt es bei uns so gut wie gar nicht mehr. Und ab und zu laufen einem dann noch Emus und Kängurus über den Weg.

Welche kulturellen Unterschiede sind Dir aufgefallen?
Da Australien ja ein klassisches Einwanderungsland ist, ist es multikulturell geprägt und diese Vielfalt wird auch gelebt. Viele Einwanderer stammen jedoch ursprünglich aus Europa, womit die kulturellen Unterschiede eher gering ausfallen. Die Australier sind sehr offen, haben einen guten Humor und auf einen fairen Umgang miteinander wird sehr viel Wert gelegt. Es sind eher Kleinigkeiten, die einem hier auffallen. So kommt man zum Beispiel mit den Einheimischen sehr locker und schnell ins Gespräch, Smalltalk ist üblich; das scheint mir in Deutschland distanzierter zu sein.

Was hast Du unterwegs über Dich selbst oder über Deine Familie neu gelernt?
Es war erstaunlich, mit wie wenigen Dingen man problemlos auskommen kann. Man hat zu Hause einen kompletten Haushalt, auf unserer Reise hat für jeden eine große Tasche ausgereicht. Uns ging nichts Materielles ab. Auch den Kindern nicht. Es standen immer die gemeinsamen Erlebnisse im Vordergrund.

Wie hat das Sabbatical Deinen Blick auf Deine Arbeit und Deine Rolle bei PharmaKorell verändert?
Ich glaube, dass sich hier gar nicht so viel verändert hat. Der Abstand hat mir aber nochmals gezeigt, wie wichtig eine gute Struktur und verlässliche Kollegen in der Firma sind. Die Kollegen haben mich im Rahmen meines Wiedereinstiegs gleich wieder voll ins Team integriert. Dass mir dieses schöne Erlebnis so einfach möglich gemacht wurde, schätze ich sehr.

Welche Impulse oder Ideen bringst Du jetzt mit zurück ins Unternehmen?
Das Sabbatical hat mir geholfen, mich neu zu sortieren und Themen und Aufgaben wieder mit mehr Energie und Fokus anzugehen. Die Australier habe ich als unkompliziert und lösungsorientiert erlebt, vielleicht auch aufgrund ihres multikulturellen Hintergrunds. Das kommt mir persönlich sehr entgegen, da ich mich selbst auch eher als den pragmatischen Typen sehe. Bei unserer Reise mussten wir uns auch immer wieder auf neue Situationen einstellen, gerade mit den Kindern. Für mich hat sich dabei nochmals bestätigt, dass Veränderungen immer auch eine spannende Herausforderung und Chance darstellen. Ich möchte diese Flexibilität gerne weiterhin in die Firma einbringen.

Würdest Du anderen empfehlen, ein Sabbatical zu machen und wenn ja, warum?
Ich kann jedem, der es sich leisten kann und will und dem sich die Möglichkeit bietet, ein Sabbatical empfehlen. Dieses eröffnet die seltene Chance, für eine definierte Zeit aus dem Alltag auszusteigen und mit Abstand auf das eigene Leben, zum einen auf die persönlichen, familiären Dinge, aber auch auf die beruflichen Aspekte, zu blicken. Man kann sich neu sortieren und künftige Herangehensweisen sowie Prioritäten ggf. anders gestalten und setzen. Einmal für eine etwas längere Zeit in einem anderen Land zu leben und die Menschen und ihre Lebensweise näher kennenzulernen, stellt in meinen Augen generell eine große Bereicherung dar.

Wie war es, nach dieser Auszeit wieder in den Berufsalltag einzusteigen?
Das klappte ziemlich unkompliziert. Da ich meine Projekte bei PharmaKorell im Vorfeld entweder abschließen, ruhend stellen oder an Kollegen übergeben konnte, war der Wiedereinstieg reibungslos möglich. Die Kollegen haben hier sehr gute Vertretungsarbeit geleistet und es mir leicht gemacht.

Gibt es Routinen oder Haltungen aus Australien, die Du im Alltag beibehalten möchtest?
Natürlich. Da wir ja nicht arbeiten mussten, konnten wir den Alltag auch entspannter und gelassener angehen. Das hat sich u. a. auch im gegenseitigen Umgang widergespiegelt. Ich hoffe, dass ich die Gelassenheit zumindest teilweise beibehalten kann, auch im manchmal etwas hektischen Berufsalltag. Unsere Kinder meinten auch, dass sich das Familienleben nach dem Sabbatical harmonischer gestaltet. Durch die viele gemeinsame Zeit und die schönen und spannenden Erlebnisse sind wir als Familie fester zusammengewachsen. Wir hoffen sehr, dass wir auch das so beibehalten können.

Danke Claus-Jürgen für den spannenden Einblick und die Inspiration. 


Und der organisatorische Ablauf?  Während eines Sabbaticals erhalten Mitarbeitende auf Wunsch die Hälfte ihres regulären Gehalts. Da während der Auszeit nicht gearbeitet wird, muss die Zeit im Vorfeld herausgearbeitet werden.

Das bedeutet z. B.: 6 Monate Vollzeit arbeiten + 6 Monate Freistellung → 12 Monate lang 50 % des üblichen Gehalts.

Das Arbeitsverhältnis bleibt währenddessen vollständig bestehen.

Damit gilt:

  • Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung) werden weiterhin regulär abgeführt (auf Basis des reduzierten Gehalts).
  • Steuerlich gibt es keine Besonderheiten, da das Gehalt normal weiterläuft, nur in reduzierter Form.
  • Es entstehen keine zusätzlichen administrativen Schritte für Mitarbeitende (keine Ab-/Ummeldungen etc.).

Damit bleibt ein Sabbatical bei PharmaKorell rechtlich wie organisatorisch unkompliziert, bei stabiler finanzieller Planung und Absicherung.

Hauptstandort Lörrach

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79539 Lörrach
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